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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

D: Gesundheitsminister: Bei Prävention wollen wir neue Wege gehen

Freitag 12. November 2010 von htm

Stärkere Gesundheitsvorsorge könnte Milliarden Euro an Therapiekosten und viel Leid durch Krankheit sparen. Seit Jahren ist es aber ein frommer Wunsch wechselnder Bundesregierungen, hier zu durchgreifenden Verbesserungen zu kommen. Jetzt kündigt Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa einen neuen Anlauf an.
Seit Jahren beißen sich Bundesgesundheitsminister die Zähne am Ziel verstärkter Prävention aus – was wollen Sie jetzt anders machen?
Rösler: „Der Begriff Prävention ist leider in der Gesundheitspolitik oftmals inflationär verwendet worden. Das ist wie mit dem Begriff Integration in der Gesellschaftspolitik. Dabei ist echte Prävention und echte Integration unabdingbar. Deswegen wollen wir hier neue Wege gehen: Wir wollen nicht nur diejenigen erreichen, die heute schon Gesundheitskurse – von der Rückenschule bis zu Kochkursen – besuchen und sich um ihre Gesundheit kümmern. Für uns stellt sich die Frage: Wie erreiche ich die Menschen, die sich noch nicht oder zu wenig mit Vorsorge beschäftigen? Die Menschen sollen gar nicht erst krank werden. Dafür wollen wir einen Bewusstseinswandel anstoßen, dem dann auch eine Verhaltensänderung folgen soll.“ (Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, 1.11.10) Kommentar: Da sollte er sich mit Alkohol und den Politikern seiner Koalition beschäftigen.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 12. November 2010 um 18:46 und abgelegt unter Allgemein, Arbeitsplatz, Gesundheit, Internationales, Konsumhaltung, Politik, Prominenz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verschiedene. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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